Standardisierung-Modularisierung

Maschinen werden gewohnheitsmäßig als Komplettgebilde gesehen. Äußeres Zeichen dafür ist: „so wie diese Maschine (es folgt die Auftragsnummer), jedoch…“. Es folgen Aufzählungen von Mehr- oder Minderfunktionen. Schließlich ergibt sich ein ganz anderes Produkt, oft ein reines Unikat. Es ist alles Andere als "Ähnlich". Die Modularisierung und die Standardisierung als tragende Prinzipien müssen erst noch entdeckt werden.

Maschinen nach hervorragenden Gesamtkonzepten können im Inneren schlecht bis katastrophal organisiert sein. Daraus folgen Überlastung der Konstruktion, Blindleistung im Einkauf, in der Montage, komplizierte Auftragsübergaben zwischen Vertrieb und Konstruktion, Lieferverzögerungen und Berge von Problemen. Das ist anders bei standardisierten, modularisierten Produkten.

Die modulare Betrachtungsweise hingegen ist grundsätzlich anders: eine Gesamtmaschine wird aus miteinander verträglichen Funktionsbausteinen (Moduln) konfiguriert. Die Kundenwünsche steuern die Auswahl aus dem modularen Baukasten. Ergebnis ist ein "Unikat" aus Moduln, die in Serie gefertigt wurden. Standardisiert sind die Moduln - nicht die Maschinen.

Die optimale Organisation von Produkten über Modularisierung mit modularen Baugruppen, Stücklisten und Arbeitsplänen ist der Hauptaspekt. Die Beziehungen der Moduln untereinander ("Beziehungswissen", "Regelwerk") sowie die Prozesse für Pflege und Anwendung sind nicht minder wichtig. Unsere Beratung öffnet die Augen dafür und vermittelt Umsetzungs-KnowHow.

Wie sieht unser IBF-Beratungsangebot aus? Nach einer Orientierungsberatung (ca. 5 Tage) wird das Projekt angeschoben und zum Erfolg geführt. das ist verbunden mit 2 Beratungsterminen monatlich. Ein Termin umfasst 2-1 Tage, abnehmend mit Projektfortschritt. Zwischen diesen Terminen treibt der Kunde über das Projektteam die Arbeiten voran (z.B. Verankern des Modul-Gedankens in Vertrieb, Konstruktion, Controlling, IT-Organisation). Am Pilotprodukt wird dann offensichtlich, dass die gemeinsam gefundenen Messgrößen eine Erfolgsmessung und -steuerung ermöglichen. Danach wird die Methodik des Pilotprodukts ausgerollt auf das restliche Portfolio. In dieser Phase ist erfahrungsgemäß ein Beratungstermin monatlich sinnvoll. Über die Gesamt-Projektdauer mit den Pausen bei Urlaub und bei laufendem Betrieb fallen ca. 50 Beratungstage an (meist vor Ort), der Kunde leistet ca. 150 Manntage.

 

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F: +49(0)711-2488-765

 

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