Planung

Standardisierung - Modularisierung: Falls die Orientierung einen Handlungsbedarf ergeben hat, sind konkrete Planungen sinnvoll. Die sorgfältige Auswahl des (interdisziplinären) "Kernteams" sowie temporärer Mitglieder ist der erste Schritt. Das Team und der Machtpromotor (Geschäftsführung) legen fest, mit welchem Produkt begonnen werden soll (Pilot). Dann werden die Schritte geplant:

  

  1. Bildung Baukastensystem "Modularisierung",
  2. Entwurf Regelwerk aus Kundenanforderungen mit Entwickeln Konfiguratoren aus Baukasten und Regelwerk,  
  3. Entwurf und Anwendung Hauptprozesse,
  4. Entwurf und Anwendung Support-Prozesse,
  5. Messen Erfolge.

Nach diesem Projektstadium sind Projektumfang und -dauer bekannt. Hier besteht wiederum die Möglichkeit, weiterzumachen oder zu stoppen - etwa, falls auf absehbare Zeit  eigene Personalressourcen nicht verfügbar wären. Beratungsumfang: ca. 4-6 Tage, 2-3 Termine vor Ort.

 

 

Sachnummer: Aus der IBF-Orientierung ist bekannt, welche Schwachstellen die bestehenden Ordnungssysteme haben. Auch eine Zielvorstellung für die künftige Nummernlandschaft liegt vor.

 

Das heisst: Start und Ziel sind bekannt. Nun muss der Weg vom Start zum Ziel geplant werden. Planungsgegenstände sind hier

 

  1. Auswahl Trägersystem (ERP und/oder PLM),
  2. Entwurf und Verankerung neue Nummernlandschaft,
  3. Ablösestrategie alte/neue Nummern,
  4. Prozesse Nummernvergabe, Datenpflege, Verantwortlichkeiten,
  5. Implementieren in Trägersystem,
  6. Behandlung des Bestands an Stammdaten (üblich ca. 50.000 Artikel),
  7. Messen/Steuern Erfolg,
  8. Zuordnen Ressourcen und Dauern pro Schritt,
  9. Präsentation vor Lenkungsausschuss.

Der Beratungsumfang für die Planung umfasst ca. 5 Tage. Auch der Schritt "Planung" versteht sich als eigenständiges, abgeschlossenes Projekt. Bedeutet: der Kunde entscheidet nach Punkt 9 über die Fortsetzung der Kooperation mit IBF.

 

 

CAD/PDM: Da viele Aktivitäten aus Projekterfahrungen bekannt sind, können zur Quantifizierung Erfahrungswerte herangezogen  werden. Einige beispielhafte Posten für die Planung:

 

  • Vorauswahl von alternativen Anbietern und Systemen,
  • Gewichtung, Bewertung der verschiedenen Anbieter/Systeme,
  • Übernahme CAD-Bestandsdaten,
  • Übernahme PDM-Bestandsdaten,
  • Erarbeiten Fallstudie zum Systemtest
  • Entwurf und Durchführung Anbieter-Workshops,
  • Prozesslandschaft Change Management, Auftragsabwicklung,
  • Definieren Pilotanwendung,
  • Koexistenz-Management Alt-/Neusystem (dasselbe Objekt in 2 Systemen)
  • Entscheidung Neusystem,
  • Verhandlungen mit Anbietern (in dieser Reihenfolge!),
  • Implementation Systeme,
  • Berichtswesen zum Hochlauf Neusystem / Auslauf Altsystem,
  • Customizing nahe dem Standard,
  • Schulungen Administrator/Anwender (CAD und PDM).

Bei Anlauf der neuen Anwendungen sind intensive Messungen und Abstimmungen sowie Steuerungsmassnahmen erforderlich. Zeigen sich negative Tendenzen bei den Messergebnissen, wird ohne Verzug gegengesteuert. Eine Anwendung mit 20 Arbeitsplätzen benötigt etwa 2 Jahre zum Hochlauf. Beratungsumfang: etwa 30-40 Tage.

Kontakt

IBF Stuttgart
Dr.-Ing. Dieter Franz

Bernsteinstr. 120
70619 Stuttgart

info@ibfstuttgart.de

T: +49(0)711-2488-698
F: +49(0)711-2488-765

 

Erreichbarkeit

  • Jederzeit: E-Mail an d.franz@ibfstuttgart.de mit Ihrer Angabe zum Medium (Telefon oder E-Mail) sowie gewünschtes Zeitfenster zur Rückantwort.
  • Montag bis Freitag: 09:00-18:00 Uhr: Tel. +49(0)711-2488-698