Angebotsphase: Bereichsgrenzen überwinden

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Die Aberdeen Group, Boston, veröffentlichte im Juni 2015 eine Studie: Autor: Kevin Prouty, Senior Vice President Forschung. Titel:“Putting the C in CPQ: Configuration Management in High Tech“. 

CPQ steht für Configuration – Price – Quote, also für die Prozessschritte der Angebotsbearbeitung. 120 Hightech-Firmen in den USA nahmen an der Auswertung teil. 35% der Firmen waren „Leader“, 65% waren „Follower“. Aus den Empfehlungen sei hier die u.E. wichtigste zitiert:

„Fix Your CPQ Process. Make sure You look at all aspects of the CPQ Process. You will have to cross departmental siloes to get all the pieces, but skipping one silo will always keep Your Company as a Follower.”

Frei übersetzt: „ohne interdisziplinären Ansatz über Bereichsgrenzen hinweg werden Sie nie an die Spitze kommen.“  Denselben Standpunkt vertreten wir über Jahre in unseren Essays zum Thema: im Angebot spiegelt sich der Organisationsstand des gesamten Unternehmens.

Erfolgssteuerung bei Standardisierung - Modularisierung

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Uns erscheint wichtig, laufend Masszahlen für den Erfolg eines Projekts zu erheben. Zeigen die Zahlen in die "richtige" Richtung, muss nichts unternommen werden. Andernfalls müssen Massnahmen zum Gegensteuern ergriffen werden. Das heißt: ohne Masszahlen ist keine Steuerung möglich.

Die Erhebung und die Präsentation der Meßpunkte sollten minimalen Aufwand erfordern. Zudem sollten sie immer aktuell sein. In unserer Praxis haben sich einige Berichtstypen herausgebildet, die diese Kriterien erfüllen.

  • Durchlaufzeit pro Auftrag (bei Erfolg: sinkend)
  • Marge pro Auftrag (bei Erfolg: steigend; kaum Schwankungen)
  • Neuteile (neue Sachnummern; bei Erfolg: sinkend)
  • Konstruktionsaufwand je Auftrag (bei Erfolg: sinkend)
  • Montageaufwand pro Auftrag (bei Erfolg: sinkend)

Praktisch alle genannten Masszahlen sind in jedem Unternehmen leicht greif- und messbar. Die Auswertung ist leicht automatisierbar.

Standardisierung - Modularisierung: Potentiale

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Eine Studie des VDMA und McKinsey von 2014 befasst sich mit der Zukunft des deutschen Maschinenbaus. Darin werden Daten aus Fallstudien genannt:

Verkürzung Durchlaufzeit um 70%
Erhöhung Wiederverwendung um 75%
Senkung Projektkosten um 35%
Senkung Materialkosten um 6-7%

Quelle: Zukunftsperspektive deutscher Maschinenbau, VDMA/McKinsey; Juli 2014 www.vdma.org/zukunftsperspektive

Best Practice: 2 von 4 waren IBF-Projekte

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Im VDMA-Verlag ist ein Leitfaden zur Baukastengestaltung erschienen. Darin wird über 4 Fallbeispiele als "Best-Practice" berichtet. Zwei davon hat IBF begleitet (Projektdauern: 2-3 Jahre). Die Unternehmen sind die Vollmer-Werke (Schleifautomaten) und MAG (Werkzeugmaschinen).

Konkrete Pilotprodukte waren jeweils die Maschinen CHD270 bzw. nbh5. Wir freuen uns über diese nachhaltigen Kundenerfolge.

Quelle: G. Schuh (Hrsg.): Leitfaden zur Baukastengestaltung, VDMA-Verlag, Frankfurt 2015.

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Erreichbarkeit

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