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Lohnt sich bei uns Standardisierung und Modularisierung?

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Woran erkennen Sie, ob in Ihrem Unternehmen Standardisierung und Modularisierung Erfolg versprechen? Hierzu ein paar Hinweise aus der Projektpraxis.

Angebotssumme

Grundsätzlich und fast immer gilt: auf Anfragen von Interessenten werden Angebote erstellt. Erteilt der Kunde den Zuschlag, so ist die Angebotssumme ein wesentlicher Vertragsbestandteil. Sie kann nicht nachverhandelt werden.

 Aufwand bei Abwicklung

Im Verlauf der Abwicklung werden auf den Auftrag Aufwände gebucht, z.B. an Material und Arbeitszeit („Nachkalkulation“). Zieht man deren Summe ab von der Angebotssumme, bleibt der Gewinn („Marge“) übrig. Ein Blick auf die Margen-Situation der letzten Monate beantwortet also viele Fragen.

 Verfügbarkeit der Daten

Auf die genannten Daten kann leicht zugegriffen werden. ERP-Anwendungen und die Auftragsdokumente enthalten sie meistens in maschinenlesbarer Form. Eine derartige Analyse kann zu jedem Zeitpunkt und ohne Voraussetzungen aufgesetzt werden.

 Analysen-Ergebnis oK

Ist bei allen Aufträgen eines Maschinentyps einer Periode - z.B. eines Jahres - der Margen-Prozentsatz (Bezug: Angebotssumme) durchwegs gleich und nie negativ, besteht kein dringender Handlungsbedarf.

 Analysen-Ergebnis unbefriedigend

Anders ist es, falls die Marge von Auftrag zu Auftrag stark schwankt oder gar hin und wieder negativ wird. Material- und Leistungsaufwand sind im Verlauf der Abwicklung ausser Kontrolle geraten. Besonderes Augenmerk sollte hier dem Konstruktionsaufwand gelten.

 Ursachen

Die Ursache dieser gefährlichen Tendenz liegt in der Arbeitsweise: zunächst wird nach einem ähnlichen Auftrag gesucht. Die gesamte Maschine - mit allen Funktionen - wird dann solange angepasst, bis die aktuellen Kundenanforderungen erfüllt werden.

 Dabei fallen viele Konstruktionsstunden an. Neue Teile entstehen. Sie verändern die Material- und Herstellkosten. Salopp gesprochen: der wirtschaftliche Erfolg eines jeden Auftrags trägt fast Züge von „Russisch Roulette“.

Workshop "Modularisierung" am 25.01.2018

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Auf Einladung des Softwarehauses ORISA stellt IBF Stuttgart seine praxiserprobten Beratungsansätze vor. Der Lösungsanbieter und der unabhängige Berater ergänzen sich, weil in vielen Unternehmen mit Interesse für Produktkonfiguration noch nicht die Voraussetzungen für den Einsatz von IT-Lösungen vorliegen. Die zu schaffen, ist das Beratungsthema. Folgende Fragen werden behandelt:

  • Woran erkennt man, ob Modularisierung erforderlich ist?
  • Wie können Moduln gefunden werden?
  • Wie entsteht das Regelwerk zur Auswahl von Moduln?
  • Welche Prozesse (Auftragsabwicklung, Pflege von Moduln) müssen verankert werden?
  • Wie wird der Erfolg gemessen?
  • Wann ist die Umsetzung der Arbeitsergebnisse in eine IT-Lösung wie ORISA Crealis sinnvoll und welche Effekte ergeben sich?

Der Workshop ist kostenfrei und beginnt um 12:00 Uhr im Amber Hotel, Leonberg. Ende: ca. 17:00 Uhr.

 

 

ADAMOS 2 - Siemens und Software AG kooperieren

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Kaum ist ADAMOS aus der Taufe gehoben (s. Meldung 7. September) , haben Siemens und Software AG (SAG) Synergien entdeckt: Siemens hat mit "Mindsphere" ein IoT-Betriebssystem im Markt, dessen Entwicklungsstand und Offenheit spitze sind. Da passt es, das SAG gleiche Ziele im Rahmen von ADAMOS verfolgt ("Digital Business Platform"). Zudem setzen viele Maschinenbauer Siemens-Software für CAD, PDM und die Steuerung von Fertigungssystemen (CAM) ein - beste Voraussetzungen für Industrie 4.0. Der IoT-Zug nimmt schneller Fahrt auf, als befürchtet. Interessant wird die Positionierung von SAP sein.

ADAMOS und IIoT: Zweiter Schritt

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Fünf große Maschinenbauer aus dem Mittelstand haben ein gemeinsames Portal gegründet. Es heißt ADAMOS (Adaptive Manufacturing Open Solutions). Kernkomponente des Portals  ist eine Cloud, über welche die Anwender - kleinere und mittlere Maschinenbauer - auf ihre Funktionen und Daten zugreifen können. Wer steht dahinter? DMG Mori, Dürr/Homag, Software AG, Zeiss und ASM. Die fünf Gründer sind zu je 20 Prozent beteiligt. ADAMOS wird ab Anfang Oktober verfügbar sein und zunächst die Marktplätze der Gründer (Celos, Tapio, ZeissApps und Loxeo) umfassen. Weitere Partner sind interessiert und erwünscht.

Der Nutzen besteht u.a. darin, dass ein Maschinenbauer sich in das Portal einklinken kann, ohne eine eigene Lösung aufwändig entwickeln und pflegen zu müssen. Statt dessen kann er als ADAMOS -Kunde die Apps für seine Endkunden über das Portal zur Verfügung stellen. Tools zur Erfassung, Auswertung und Speicherung von Daten stehen zur Verfügung; jeder Kunde kann seine eigene Nutzeroberfläche einbringen.

IBF informierte zu Jahresbeginn über firmenspezifische Portale (Axoom von Trumpf, Mind Sphere von Siemens u.a..). ADAMOS ist der zweite Schritt auf diesem Weg. Ein unabhängiges, offenes Portal ermöglicht Digitalisierung in großen Schritten - auch für kleinere Unternehmen. Allerdings erscheint der Preis für die "Eintrittskarte" (300.000 € Grundgebühr plus Nutzungsgebühren) für kleinere Maschinenbauer hoch. Die weltweite Verbreitung deutscher Maschinen kommt der Einführung digitaler Verfahren zur Überwachung und Steuerung der Systeme über Portale und Clouds entgegen.  

 

Kontakt

IBF Stuttgart
Dr.-Ing. Dieter Franz

Bernsteinstr. 120
70619 Stuttgart

info@ibfstuttgart.de

T: +49(0)711-2488-698
F: +49(0)711-2488-765

 

Erreichbarkeit

  • Jederzeit: E-Mail an d.franz@ibfstuttgart.de mit Ihrer Angabe zum Medium (Telefon oder E-Mail) sowie gewünschtes Zeitfenster zur Rückantwort.
  • Montag bis Freitag: 09:00-18:00 Uhr