Unabhängig

Unabhängigkeit ist ein anderes Wort für Freiheit. Sie ist unverzichtbar angesichts einer bevorstehenden, wichtigen Entscheidung - etwa für neue Organisationskonzepte und deren Abbildung auf IT-Systeme. Die 3 folgenden Szenarien sollen die Auswirkung unabhängiger Beratung verdeutlichen.

 

Szenario "Modularisierung":

Ein Produktkonfigurator wird beschafft. Das System soll nun angepaßt werden auf die jeweils speziellen Produkte und Abläufe. Dabei stellt sich heraus: die Produkte sind nicht modularisiert. Auch fehlen noch wesentliche Abläufe.

Typischerweise dauert es 2 Jahre, um diese Voraussetzungen in einem Unternehmen zu schaffen. Denn alle Bereiche müssen einbezogen werden: Vertrieb, Konstruktion, Materialwirtschaft, Controlling und Montage.

Diese 2 Jahre verstreichen, ohne daß die Investition "Konfigurator" Nutzen stiften kann.

Hier ist Beratung, genauer: unabhängige Beratung, sinnvoll. Im Ergebnis wäre z.B. die Reihenfolge der beiden Phasen "Investition" und "Modularisierung" vertauscht worden - mit positiven Auswirkungen auf die Projektkosten.

 

Szenario "PDM/CAD":

Ein PDM-System wird beschafft. Bei der Einführung stellt sich heraus, daß die Eigenschaft "Skalierbarkeit" (Groß denken, klein anfangen) nicht oder nur marginal zutrifft. Statt dessen gilt: Klotzen statt Kleckern.

Unversehens ist ein Großprojekt daraus geworden. Es sieht vor, auch Felder wie "Sachnummer", "Stücklisten", "Change Management" umzupflügen. Im Ergebnis ist die IT-Welt um doppelte Daten und Prozesse bereichert worden. Viele davon gab es schon in der ERP-Lösung.

Bei einer unabhängigen Beratung im Vorfeld der Investition wäre wohl ein anderes PDM-System ausgewählt worden. Eine finanziell und zeitlich übersichtliche Einführung hätte niemanden überfordert. Der Ausbau der Anwendung (Skalierung) fände statt ohne Druck von Außen.

 

Szenario "neue Sachnummer":

Eine Software zur automatischen Klassifizierung großer Datenbestände wird beschafft. Schnell wird sichtbar: die neue Klassifizierung ist noch nicht definiert. Die Definition dauert aber ca. 3-5 Monate (alle Fachgebiete einbeziehen).

Nun muß der Bestand an Materialstämmen (erfahrungsgemäß zwischen 15.000 und 2.400.000, je nach Portfolio) automatisch auf die neue Klassifizierung umgestellt werden. Sie wir aus Infos der Bestandsdaten wie Bezeichnung, DIN-Nr., Halbzeug u.ä. ermittelt.

Dazu ist Programmierung erforderlich. Jede neue Klasse muß über eine spezielle, programmierte Vorschrift quasi "errechnet" werden. Entsprechend der Anzahl von Klassen ergeben sich 400-800 einzelne Vorschriften. Beim Erstellen dieser Vorschriften hilft die Software..

Nächste Schritte: Umstellen Bestand auf neue Klassen, Anpassung des Trägersystems (ERP oder PDM) auf die neue Klassifizierung, Breiten-Einführung mit Anwender-Workshops.

Bei unabhängiger Beratung wäre die Investition in Software wohl unterblieben. Alle Projektschritte wären mit "Bordmitteln" (MS-Office o.ä.) durchgeführt worden Die Kostenvorteile sind unübersehbar.

 

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