Erfahren

IBF ist die Abkürzung für „Ingenieur-Beratung Dr. Franz“. IBF berät speziell den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Jedes neue IBF-Projekt verwertet das Wissen aus allen vorangegangenen Projekten. So entstehen "Wissens-Inseln". Assoziationen zwischen diesen Inseln ermöglichen neuartige Ideen - Innovationen also. 

Rezepte gibt es nicht. Wohl aber haben sich Methoden gebildet, die einzelne Schritte beschleunigen. So praktizieren wir seit Jahrzehnten die Analyse von Massendaten des Kunden, um schon bei den ersten Gesprächen auf sicherem Grund zu stehen.

In der Seefahrt berät der Lotse den Kapitän. Der Lotse ist Berater, weil er alle Untiefen des "Reviers" kennt und selber ein erfahrener Kapitän ist. Aus demselben Grund ist IBF Berater.

Der Schwerpunkt unserer Beratung ist die Prozessstrecke zwischen Anfrageeingang und Materialdisposition. Hier geht es um Organisation, Prozesse, Technologien und Kosten.

13 Jahre lang war Dieter Franz im MAHLE-Konzern (Automotive) tätig. Als CAD-Entwickler, CAM-Entwickler, CAD-/CAM-Anwender, IT-Administrator, PDM-Konzeptführer, Konzern-Bereichsleiter weltweit für Technische IT, Sachnummerung, Standardisierung. Zusätzlich erfolgte die Berufung als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb einer MAHLE-Beteiligungsfirma.

Neben seiner Tätigkeit als Bereichsleiter im MAHLE-Konzern promovierte Dieter Franz als „Externer“ zum Dr.-Ing. über Konstruktionsmethodik und IT-Einsatz in Konstruktion und Entwicklung (Fraunhofer-Institute in Stuttgart).

Das gesamte Promotions-Projekt wurde von der Mahle GmbH in Stuttgart finanziert. Im Buch „hidden Champions“ wird diese frühe Zukunftsorientierung als ein Erfolgsfaktor von MAHLE hervorgehoben. Dabei sammelte sich viel Praxis- und Methodenwissen an – Wissen, von dem auch andere Industriebetriebe gerne profitieren wollten. Also wurde 1987 IBF gegründet.

Unabhängig

Unabhängigkeit ist ein anderes Wort für Freiheit. Sie ist unverzichtbar angesichts einer bevorstehenden, wichtigen Entscheidung - etwa für neue Organisationskonzepte und deren Abbildung auf IT-Systeme. Die 3 folgenden Szenarien sollen die Auswirkung unabhängiger Beratung verdeutlichen.

 

Szenario "Modularisierung":

Ein Produktkonfigurator wird beschafft. Das System soll nun angepaßt werden auf die jeweils speziellen Produkte und Abläufe. Dabei stellt sich heraus: die Produkte sind nicht modularisiert. Auch fehlen noch wesentliche Abläufe.

Typischerweise dauert es 2 Jahre, um diese Voraussetzungen in einem Unternehmen zu schaffen. Denn alle Bereiche müssen einbezogen werden: Vertrieb, Konstruktion, Materialwirtschaft, Controlling und Montage.

Diese 2 Jahre verstreichen, ohne daß die Investition "Konfigurator" Nutzen stiften kann.

Hier ist Beratung, genauer: unabhängige Beratung, sinnvoll. Im Ergebnis wäre z.B. die Reihenfolge der beiden Phasen "Investition" und "Modularisierung" vertauscht worden - mit positiven Auswirkungen auf die Projektkosten.

 

Szenario "PDM/CAD":

Ein PDM-System wird beschafft. Bei der Einführung stellt sich heraus, daß die Eigenschaft "Skalierbarkeit" (Groß denken, klein anfangen) nicht oder nur marginal zutrifft. Statt dessen gilt: Klotzen statt Kleckern.

Unversehens ist ein Großprojekt daraus geworden. Es sieht vor, auch Felder wie "Sachnummer", "Stücklisten", "Change Management" umzupflügen. Im Ergebnis ist die IT-Welt um doppelte Daten und Prozesse bereichert worden. Viele davon gab es schon in der ERP-Lösung.

Bei einer unabhängigen Beratung im Vorfeld der Investition wäre wohl ein anderes PDM-System ausgewählt worden. Eine finanziell und zeitlich übersichtliche Einführung hätte niemanden überfordert. Der Ausbau der Anwendung (Skalierung) fände statt ohne Druck von Außen.

 

Szenario "neue Sachnummer":

Eine Software zur automatischen Klassifizierung großer Datenbestände wird beschafft. Schnell wird sichtbar: die neue Klassifizierung ist noch nicht definiert. Die Definition dauert aber ca. 3-5 Monate (alle Fachgebiete einbeziehen).

Nun muß der Bestand an Materialstämmen (erfahrungsgemäß zwischen 15.000 und 2.400.000, je nach Portfolio) automatisch auf die neue Klassifizierung umgestellt werden. Sie wir aus Infos der Bestandsdaten wie Bezeichnung, DIN-Nr., Halbzeug u.ä. ermittelt.

Dazu ist Programmierung erforderlich. Jede neue Klasse muß über eine spezielle, programmierte Vorschrift quasi "errechnet" werden. Entsprechend der Anzahl von Klassen ergeben sich 400-800 einzelne Vorschriften. Beim Erstellen dieser Vorschriften hilft die Software..

Nächste Schritte: Umstellen Bestand auf neue Klassen, Anpassung des Trägersystems (ERP oder PDM) auf die neue Klassifizierung, Breiten-Einführung mit Anwender-Workshops.

Bei unabhängiger Beratung wäre die Investition in Software wohl unterblieben. Alle Projektschritte wären mit "Bordmitteln" (MS-Office o.ä.) durchgeführt worden Die Kostenvorteile sind unübersehbar.

 

Kunden

Die folgende Liste zählt die Produkte auf, die unsere Kunden entwickeln, herstellen und vertreiben.  Die Unternehmensgröße rangiert zwischen 120 und 50.000 Mitarbeitern. Konzerne mit mehreren Entwicklungs- und Produktionsstandorten, mittelständische Gruppen mit Lokationen im In- und Ausland und Firmen mit einer einzigen Lokation spannen die Bandbreite unserer Expertise auf. Hier die Produktwelten unserer Kunden:

 

Chiron, Tuttlingen: Werkzeugmaschinen

Schwarzmüller: Nutzfahrzeuge (Trailer)
Junker, Nordrach: Schleifzentren Tabbert, Hobby: Freizeitfahrzeuge
Grob, Mauser: Werkzeugmaschinen Vulkan: Antriebskupplungen (Schiffbau)
Index, Esslingen: Werkzeugmaschinen Vollmer, Biberach: Schleifzentren
Bahmüller: Werkzeugsysteme HDW, Kiel: Schiffbau (Handelsschiffe)
Weisser, St. Georgen: Werkzeugmaschinen MAN, Augsburg: Großdiesel-Motoren (Schiffe, Stromerzeugung)
Zahoransky, Todtnau: Anlagen zur Bürstenproduktion Gardena, Ulm / Viking, Kufstein: Gartengeräte 
Gehring, Ostfildern: Honmaschinen Grohe: Badarmaturen
Weber: Hydraulikzylinder (LKW, Landmaschinen) Jenoptik: Mikroskopie
Koch, Hemer: Drahtziehanlagen Bosch Siemens: Kühlschränke, Waschmaschinen
Keller, Kirchheim: Groß-Luftfilteranlagen (Schweißen, Gießen) Blanco: Küchensysteme (gewerblich, Konsum)
Nimak: Rohbau-Schweißanlagen (Automotive) Hohner, Trossingen: Musikinstrumente
Numtec, Regau: Walzstahl-Heißmarkierung von Chargen Krauss-Maffei: Spritzguss-Reaktionstechnik (PUR-Schaum)
Singulus: Anlagen zur Herstellung DVD, CD-ROM Uraca: Hochdruck-Wasserpumpen (bis 3000 bar)
Sorg: Glasherstellungs-Anlagen Düker: Großarmaturen (Chemie, Wasser)
Wafios, Reutlingen: Spezialmaschinen Federnherstellung Schindler, Berlin: Personenaufzüge
Winkel: Industrie-Normalien Hansa, Stuttgart: Badarmaturen
Epcos: Kondensatoren (Elektrik, Elektronik) Benninger, Uzwil/Zell: Textilmaschinen
KHS, Dortmund/Bad Kreuznach: Getränke-Abfüllanlagen Leica, Solms: Fotografie
Ziemann: Brauereianlagen DK Hohenthurm: Dampfkesselbau
Miwe: Backanlagen, -automaten Köb&Schäfer: Heizsysteme (Holzpellets)
Salmet: Legebatterien, Aufzuchtanlagen Künz: Kranbau (Hafen, Bahnlogistik)
Banss: Schlachthausanlagen Bleichert: Palettenförderer, Förderanlagen
Maurer: Räucheranlagen (Food) Vollert, Weinsberg: Industrial Handling
Rhewum: Siebmaschinen (Schüttgüter, Pharma, Food) ThyssenKrupp, Filderstadt: Personenaufzüge
S&S: Sortieranlagen (Food) Intravis: Bildverarbeitungssysteme
Sortimat: Sortieranlagen (Pharma) Zwick, Ulm: Materialprüfungs-Anlagen
KHD Humboldt Wedag, Köln: Zementwerke Maha: KFZ-Hebebühnen, Prüfstände
Weckenmann: Betonfertigteil-Fabriken Waldner: Laboreinrichtungen (Pharma, Chemie)
Alu Sommer: Fassaden-, Fensterbau B&B-MAF: Verpackungsanlagen
Oventrop: Heizungs-Armaturen Agtos: Strahlreinigungs-Anlagen
Robbins: Tunnelbohrmaschinen Exeron: Senkerodier-Maschinen
Bucyrus-DBT:  Schrämmlader, Stützen (Bergbau) Stadler: Eisenbahnen (Regional, Kommunal)
WB Niesky: Waggonbau Borsig-ZM: Erdgas-Pumpstationen

 

IBF im Wandel

IBF verfolgt laufend die Entwicklungen auf dem weltweiten Markt der IT-Lösungen (CAD, PDM, Konfigurator u.a.). Die Anbieter und ihre Fusionen werden z.B. untersucht auf Auswirkungen für die Anwender.

Die methodische Weiterentwicklung unseres Consulting-Know-Hows findet ihren Ausdruck in Kennzahlensystemen, z.B. zum Vergleich der Effizienz in der Konstruktion oder zum Aufwand eines Systemwechsels. Eigene Consulting-Softwaretools unterstützen unsere Beratung

Die Projekt-Problemstellung „Standardisierung/Modularisierung“ beispielsweise erfasst das gesamte Unternehmen: Vertrieb, Konstruktion, Entwicklung, Controlling, MatDispo, Arbeitsplanung, HR usw.. Uns sind die Bereiche, die Inhalte, die Interaktionen, deren Mängel und Verkrustungen aus der Praxis bekannt.

Partner

IBF ist Teil eines Partner-Netzwerks (5 Partner). Alle Partner haben gemeinsame Promotions- und Praxis-Wurzeln an der Uni Stuttgart (Fraunhofer-Institute IPA und IAO).

Dr.-Ing. Dieter Boley, www.patente-recherchieren.de, Tel. 07152-619640
Dr. Boley Unternehmensberatung

  • Patentrecherchen, Neuheitsrecherchen
  • Produktinnovationen („Freedom to operate“)
  • Einspruchsrecherchen, Konkurrenzanalysen
  • Technologierecherchen
  • Überwachungen neuer Anmeldungen

 

Dr.-Ing. Ralf Kapp, www.gbumbh.de, Tel.:0711-16 62 455
Gesellschaft für Betriebsorganisation und Unternehmensplanung mbH

  • Simulation von Produktions- und Logistiksystemen
  • Vertrieb und Service der Simulationstools ProModel Process Simulator
  • Entwicklung kundenindividueller Feinplanungslösungen

 

Dr.-Ing. Dipl.-Wi.-Ing. Erhard Vollmer, www.dr-vollmer-group.de, Tel.: 07233-973717
Dr. Vollmer Unternehmensberatung und Industrieplanung

  • Strategische Planung
  • Fabrik-/Generalstrukturplanung
  • Neudefinition von Produktionssystemen
  • Integrierte Layout- und Organisationsgestaltung
  • Materialfluss-, Lagerplanung
  • Projektführung

Kontakt

IBF Stuttgart
Dr.-Ing. Dieter Franz

Bernsteinstr. 120
70619 Stuttgart

info@ibfstuttgart.de

T: +49(0)711-2488-698
F: +49(0)711-2488-765

 

Erreichbarkeit

  • Jederzeit: E-Mail an d.franz@ibfstuttgart.de mit Ihrer Angabe zum Medium (Telefon oder E-Mail) sowie gewünschtes Zeitfenster zur Rückantwort.
  • Montag bis Freitag: 09:00-18:00 Uhr: Tel. +49(0)711-2488-698