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Standardisierung und Modularisierung mit IBF Stuttgart

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Eine Maschine aus dem Portfolio des Kunden wird aufgefaßt als System. Sie besteht aus der Plattform und Funktionen. Die Auswahl der Funktionen aus dem Baukasten folgt einem Regelwerk.

 Unabhängig vom Auftrag ist die Plattform. Abhängig vom Auftrag sind Merkmale (z.B. Netzspannung, Energiebedarf), also die Anforderungen des Kunden. Das Regelwerk sorgt u.a. für technische Widerspruchsfreiheit.

 Eine Funktion wird dargestellt über eine Baugruppe. Diese wiederum hat eine Stückliste.

 Damit ist die Brücke geschlagen zwischen dem Angebot (aus Funktionen) und dem Materialbedarf (aus Stücklisten). Jede Stückliste hat einen Geldwert. Er ist die Basis für die Angebotskalkulation. Die Konfiguration von Funktionsbausteinen bildet das Angebot.

 Bei der Erstellung eines Angebots entsteht im Hintergrund die Auftragsstückliste. Für die Freigabe der Bedarfsrechnung fehlt lediglich der Auftrag.

 Unmittelbar nach Auftragserteilung kann der Material- und Leistungsbedarf ermittelt werden und die Mat.-Dispo erfolgen. Liefertermin, Marge usw. sind schon aus der Angebotsphase bekannt.

 Im Normalfall enthält die Auftragsstückliste nur Wiederholteile. Deren Arbeitspläne, Lieferanten und Herstellkosten sind bekannt. Dadurch sinkt der Aufwand zur Auftragserfüllung dramatisch. Die Durchlaufzeit verkürzt sich.  

 Darüber hinaus ist die Methodik auch für Sonderwünsche offen. Deren Umfang und Kosten werden in der Angebotsphase im Dialog mit dem Kunden bewertet.

 Die IBF-Methodik schafft die Voraussetzungen zur Einführung der skizzierten Abläufe: Grundideen, Produktorganisation, Prozesse, Abbildung auf IT-Systeme, Change Management. Investitionen in besondere Software sind i.d.R. nicht erforderlich.

 Die IBF-Methodik „Standardisierung-Modularisierung“ bewahrt die volle Freiheit bei der Auswahl von IT-Lösungen, etwa für eine Konfigurator-Software. Meistens können die bereits eingesetzten IT-Systeme (PDM, CAD, ERP) produktiv genutzt werden.

 Erfolge (Kosten, Zeit) sind leicht mess- und steuerbar. Die Übertragung auf die restlichen Maschinen des Portfolios kann mit eigenen Kräften nach dem Muster der Pilotlösung erfolgen.

Wir glauben: diese "Ideologie" ist klar genug, um sie schnell zu verstehen. Dann muss sie "nur" noch umgesetzt werden. Viel Erfolg!

Modularisierung Maschinenbau: FAQs Statusermittlung

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Teil 2

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Organisatorisches Ergebnis einer auftragsspezifischen Änderung eines Moduls?

  • ist das ein Standard
  • ist das ein Exot

 

Wiederverwendung von Moduln: wird nach auftragsspezifischen Anpassvorlagen gesucht?

  • Ja
  • Nein
  • Verboten

 

Angebotserstellung: Beziehungen zwischen Angebots-Pos., Modul und Auftragsstückliste?

  • Nein; verschiedene Strukturen
  • Ja: 1:1-Beziehung, 1:n-Beziehung

  

Verwendet die Angebotskalkulation die Herstellkosten pro Modul?

  • Nein
  • Ja

 

Sind diese Herstellkosten aktuell, also gepflegt?

  • Ja
  • Nein

 

Sind die Verantwortlichkeiten für die Pflege von Modul-Herstellkosten geregelt?

  • Nein
  • Ja: z.B. Einkauf

 

Sind bei Maschinentypen Plattformen definiert?

  • Ja; z.B. immer gleiche Basismaschine
  • Nein

 

Sind Moduln konzipiert incl. Montage, Elektrik, Elektronik, Software, Schulung etc.?

  • Nur Mechanik
  • Alle anderen Disziplinen auch

Standardisierung - Modularisierung: FAQs

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Mit wenigen Fragen gewinnt man ein Bild über den Zustand von Standardisierung/Modularisierung in einem Unternehmen. Danach ist klar, wo anzupacken ist und wer betroffen ist.

Teil 1

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Wer entscheidet bei Ihnen über die Weiterentwicklung von Moduln?

  • Sachbearbeiter
  • Teamleiter
  • Entwicklungsleiter
  • Geschäftsführer

 

Werden dafür konkrete Ziele für die Weiterentwicklung vereinbart?

  • Funktionalität z.B.
  • Kosten

 

Wie ist der Prozess der Weiterentwicklung angelegt?

  • Informell („Zuruf“)
  • Dokumentiertes Fließschema
  • Implementierter Workflow (ERP, PDM)
  • Interaktion PDM, ERP

 

Wie oft pro Jahr werden Maschinen, Baugruppen oder Teile weiterentwickelt?

  • Einmal pro Jahr
  • Halbjährlich
  • Ungeregelt; im Rahmen von Aufträgen

 

Wird unterschieden zwischen auftragsspezifischer / A-neutraler Modifikation?

  • Ja
  • Nein

 

Sind Standard-Materialien als solche gekennzeichnet (Baugruppen, Teile)?

  • In PDM
  • In ERP

Modularisierung: anders denken - anders arbeiten

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Alle reden von künstlicher Intelligenz (KI). Ganz gleich, was man darunter versteht: der Einsatz natürlicher Intelligenz (NI) verspricht gerade im Maschinen- und Anlagenbau schnellen Erfolg. Wer Standardisierung und Modularisierung vorantreiben will, kommt nicht um den Einsatz von NI herum.

Das zeigt schon eine kritische Betrachtung des Iststandes bei der Organisation der Produkte und wesentlicher Prozesse. Mit der Beantwortung weniger Fragen tritt sofort das ganze Debakel zutage. Nicht selten wird dabei erkannt, daß der Einsatz eines Konfigurators in weite Ferne rückt. Oder es wird einfach die Preisliste über den Konfigurator abgeschrieben. Das aber ist bei Weitem viel zu kurz gesprungen. 

Unser Glaube an die Wunderwirkungen von Software ist begrenzt. Wir wollen die rasche Umwälzung ("Revolution") von Informationen und Prozessen im gesamten Unternehmen.  Dafür ist ein klares, verständliches Konzept erforderlich. Wir entwerfen es mit dem Kunden, bis es - mittels NI - verstanden, begriffen  worden ist.  

Im Ergebnis sind Margen-Verbesserungen von 20-40% erzielbar und leicht messbar. Das Personal orientiert sich über weite Strecken neu. 

Organisation, Methoden und Verfahren treten an die Stelle von Software-Features:

 

  • Neue Strukturen für existierende Produkte werden entwickelt,

 

  • Neue Abläufe werden entwickelt und unmittelbar erprobt,

 

  •  Das Tempo macht der Kunde, 

 

  • Produkt-Anpassungen nach Kundenwunsch bleiben möglich - bis hin zu Sonderkonstruktionen.

 

  • Interdisziplinärer Ansatz: Mechanik, Elektrik, Software, Fluidik, Leistungen.

 

  • Umfasst die Bereiche Vertrieb, Controlling, Konstruktion, Entwicklung, Mat.-Wirtschaft, Produktion.

 

  • Entscheidungsfreiheit (Ja/Nein, welches) bei Investitionen in Software (Konfigurator o.ä.) und Systeme,

 

  • Stufenweiser Auf- und Ausbau, mit Erfolgskontrolle und –Steuerung von Anfang an.

 

Die IBF-Methodik senkt die Einstiegsschwelle, die Projektdauer und die Risiken drastisch. Das Personal agiert nach einem "verstandenen" Ziel und Plan.   

 

Kontakt

IBF Stuttgart
Dr.-Ing. Dieter Franz

Bernsteinstr. 120
70619 Stuttgart

info@ibfstuttgart.de

T: +49(0)711-2488-698
F: +49(0)711-2488-765

 

Erreichbarkeit

  • Jederzeit: E-Mail an d.franz@ibfstuttgart.de mit Ihrer Angabe zum Medium (Telefon oder E-Mail) sowie gewünschtes Zeitfenster zur Rückantwort.
  • Montag bis Freitag: 09:00-18:00 Uhr